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Jahresversammlung der Gemeindefeuerwehr

Die Mitglieder der Gemeindefeuerwehr Brunsbüttel haben sich am Freitagabend zu ihrer Jahresversammlung in der Wache Nord getroffen. Gemeindewehrführer Bernd Meier blickte dabei auf ein im Wortsinne ereignisreiches Jahr 2013 zurück, das von einer Vielzahl von Einsätzen geprägt war, aber auch von der intensiven Arbeit an einem Leitbild, das die Brunsbütteler Feuerwehr weiter nach vorn bringen soll.

Zum Jahresende 2013 gehörten der Gemeindewehr 225 Mitglieder an – 19 weniger als im Vorjahr. Die Einsatzabteilungen der beiden Ortsfeuerwehren sind mit 125 Kräften personell stabil geblieben. Der Altersdurchschnitt dort liegt bei 36,5 Jahren. Die hauptamtliche Wachabteilung besteht aus 15 Einsatzkräften, die alle aktive Mitglieder der Ortswehren sind. Der SEG gehören 42 Mitglieder an, 35 davon sind Einsatzkräfte der BBE.

Im Jahr 2013 zählte die Gemeindewehr 381 Einsätze – 181 mehr als im Vorjahr, was vor allem auf die Unwetter zurückzuführen ist. Im Gebiet des Löschzugs Nord wurden 147 Einsätze gezählt, im Gebiet der Löschgruppe Süd 43, im Gebiet der Feuerwehr Brunsbüttel Ort 30. Gemeinsame Unwettereinsätze wurden 161 gezählt, die First-Responder-Gruppe wurde 31 Mal alarmiert. 92 Mal wurden Sicherheitswachdienste mit insgesamt 736 Stunden geleistet. Technische Hilfeleistungen machten mit 319 Einsätzen den Großteil aus, Brandeinsätze wurden 30 Mal gezählt, 32 Mal kam es zu Fehlalarmierungen durch Brandmeldeanlagen.

Die SEG/BBE kam unter anderem bei einem Schiffsbrand im Hamburger Hafen mit dem Cobra-System zum Einsatz, außerdem bei einem Kohlebunkerbrand im Kohlekraftwerk HH-Moorburg. Auch die Schiffskollision der „Siderfly“ auf dem Nord-Ostsee-Kanal hielt die Einsatzkräfte in Atem. Die Gerätewarnung nahm insgesamt 5471 Prüfungen vor.

Alle vom Gemeindefeuerwehrvorstand beantragten Neu- beziehungsweise Ersatzbeschaffungen konnten realisiert werden, freute sich Gemeindewehrführer Bernd Meier. In Sachen Gerätehaus Süd sei man dagegen nicht weitergekommen. Hier werde auf Vorschläge der Verwaltung beziehungsweise der Ratsversammlung gewartet.

Einen großen zeitlichen Umfang nahm das Trainings- und Beratungsprojekt der Firma Kremke ein, an dem die Führungskräfte der Gemeindewehr teilgenommen haben. Über mehrere Monate wurde ein Leitbild erarbeitet, das demnächst vorgestellt werden soll und quasi einen Leitfaden darstellt, an dem sich die Feuerwehrarbeit künftig orientieren wird, was u.a. Führung, Motivation und Außendarstellung angeht.

Für 60-jährige Zugehörigkeit in der Feuerwehr wurde Karl-Heinz Perke geehrt, für 20 Jahre Martin Nolte. Zum Brandmeister befördert wurde Mark Schmidt, zu Hauptlöschmeistern zwei Sterne Dennis Klingbeil, Hauke Mehlig, Martin Nolte und Sascha Schmidt.

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