Feuer in Schredderauswurfkassette

Datum: 30. September 2013

Zeit: 19:03 - 23:59

Ort: ·

Stichwort: FEU 2

Alarmierte Einheiten: Vollalarm Gemeindewehr

Beschreibung

Großfeuer in der Schredderauswurfkassette

Brunsbüttel (ots) – Ein Feuer auf der Verbrennungsanlage verursacht eine starke Rauchentwicklung mit der Folge, dass der Fähr- und Schiffsverkehr auf dem NOK eingestellt und Straßen vorsorglich gesperrt wurden.

Am 30.09. gegen 19.05 Uhr wurde ein Feuer auf der Sonderabfallverbrennungsanlage in der Ostertweute gemeldet. Durch den starken Rauch kam es zu erheblichen Sichtbehinderungen und Geruchsbelästigungen, die bis in den Bereich Brunsbüttel-Ort wahrgenommen werden konnten. Da zu diesem Zeitpunkt nicht bekannt war, welche Gefahren von dem Rauch ausgehen könnten, wurde vorsorglich der Fähr- und Schiffsverkehr auf dem NOK eingestellt sowie der Bereich um das Werk großräumig abgesperrt. Der Werksfeuerwehr sowie der Feuerwehr Brunsbüttel gelang es dann schnell, das Feuer zu löschen und die Rauchentwicklung einzudämmen. Auch von der Geschäftsführung wurde bestätigt, dass zurzeit nicht gesagt werden kann, welcher Stoff hier nun genau in Brand geraten sei, Messungen aber ergeben hatten, dass von den entstandenen Gasen keine Gefahr ausgehe. Auch nach Einschätzung der Einsatzleitung bestand für die Bevölkerung keine Gefahr. Entstanden sei das Feuer an der Auswurfkassette, wo geschreddertes Gut dann der Verbrennung zugeführt werden soll und wieder Kontakt mit Sauerstoff bekommt. Zur genauen Ursache können aber derzeit noch keine Angaben gemacht werden. Hier werden die weiteren Untersuchungen und Ermittlungen abzuwarten sein. Die zuständigen Stellen wie staatliches Umweltamt und Amt für Arbeitssicherheit wurden informiert.

Der Verkehr auf dem NOK wurde dann gegen 20.13 Uhr wieder freigegeben, die Straßensperrungen um 20.41 Uhr wieder aufgehoben. Eingesetzt waren 6 Streifenbesatzungen sowie die Feuerwehr Brunsbüttel und die Werksfeuerwehr. Die Kriminalpolizei hat nach Rücksprache mit der Staatsanwaltschaft die Ermittlungen aufgenommen.  Quelle  POL-IZ